Schwangerschaft

Die Vorfreude auf das Baby ist riesig, aber das Kreuz zwickt und zwackt immer stärker, je näher der Geburtstermin rückt. Laut einer Studie klagt jede dritte Frau in Deutschland über Rückenbeschwerden während der Schwangerschaft. Kein Wunder, denn Muskeln, Bänder und Gelenke sowie die Bandscheiben werden durch falsche Haltungen, zu wenig Bewegung und ungünstige Hebebewegungen gereizt und überlastet. Meist nehmen die Rückenschmerzen im Verlauf des Tages zu: Gegen Abend sind die Muskeln müde und die Bänder überdehnt – schließlich hat der Rücken durch das wachsende Baby mehr zu tragen. Zusätzlich sorgen Hormone dafür, dass der Körper auf die Geburt vorbereitet wird: Bänder und Gewebe werden lockerer und weicher – das wirkt sich negativ auf die Muskeln und Gelenke aus. Wer sich jetzt noch falsch hält, ein extremes Hohlkreuz macht und sein Baby „vor sich her trägt“, hat schlechte Karten, schmerzfrei bis zur Geburt zu kommen. Aber was kann Frau gegen die Zipperlein im Kreuz tun? Wir haben uns bei Hebammen und Physiotherapeuten nach Tricks und Tipps umgehört.

Raus mit Dir!

Lockeres Spazierengehen, leichtes Walken und spezielles Yoga für Schwangere sind ideal, um Rückenbeschwerden vorzubeugen und sie zu lindern. Dabei geht es keinesfalls um sportliche Höchstleistung, sondern um moderate Bewegung, die den Kreislauf und die Durchblutung ankurbeln, die Muskeln elastisch halten und innerlich von Stress befreien. Versucht, Euch täglich zu bewegen.

 

Ab in die Wanne!

Ein entspannendes Wannenbad tut dem Rücken gut. Die Muskulatur entspannt, Verspannungen und Verhärtungen können sich lösen. Legt ruhige Musik auf und lasst Euren Gedanken freien Lauf – das entspannt auch Geist und Seele.

 

Besorg Dir praktische Helfer

Ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche können Rückenschmerzen lindern. Damit auf der empfindlichen Haut keine Rötungen oder gar Verbrennungen entstehen, solltet Ihr das Kirschkernkissen nicht zu heiß werden lassen und die Wärmflasche vorsichtshalber in ein Handtuch einschlagen, bevor Ihr sie Euch in den Rücken legt.

 

Massage mit Gefühl

Sich vom Partner mit einer leichten Massage verwöhnen zu lassen, bringt Euch auf positive Gedanken und mildert gleichzeitig den Rückenschmerz. Mit einem leicht erwärmten Massageöl kann Euer Liebster Euch massieren. Am besten setzt ihr Euch dazu rittlings auf einen Stuhl, wenn das Bäuchlein eine bequeme Bauchlage nicht mehr zulässt.

 

Stütz Deinen Bauch

Ein Stützgurt entlastet den Rücken, fördert eine gesunde Körperhaltung und kann so Rückenbeschwerden entgegenwirken. Viele Frauen lassen sich den Gurt von ihrer Gynäkologin verschreiben und haben mit dem Modell „BabyBelt“ von Anita Maternity gute Erfahrungen gemacht. Das Tragen eines Anita Maternity BabyBelts fördert bereits in der Schwangerschaft die Rückbildung des Bauches nach der Entbindung, indem das Gewebe unterstützt wird. Die Wirksamkeit unseres Babybelts wurde klinisch von der Uni Klinik in Frankfurt am Main mit folgenden Ergebnissen getestet. Durch das Tragen der Stützhilfe von Anita verringerten sich bei: 82 % der Teilnehmerinnen die Rückenschmerzen, 93 % das Druck- und Spannungsgefühl im Bauch- und Beckenbereich, 93 % die ziehenden Beckenschmerzen. Den Stützgürtel gibt es in den Farben Weiß, Haut und Schwarz sowie in einem Paisleydesign.

Anita maternity Baby Belt Paisley

 

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