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Frauen sind während ihrer Schwangerschaft am schönsten – so sagt man. Das Haar ist fülliger und glänzender denn je, der gesunde Glow der Haut kommt von innen, die Augen leuchten vor Glück. Doch all das kommt nicht von Zauberhand – verantwortlich für die körperlichen Veränderungen sind verschiedene Hormone. Leider sorgen sie nicht immer nur für optische Highlights, sondern bereiten so mancher Schwangeren Unwohlsein. Wir haben Tipps & Tricks parat, damit Ihr Eure Schwangerschaft genießen könnt und Euch rundum wohl und attraktiv fühlt.

 

Haarige Angelegenheiten

Dank des Hormons Östrogen „lebt“ das Haar länger, bevor es ausfällt. Es ist üppig und glänzt gesund. Je länger das Haar auf Eurem Kopf bleibt, umso öfter wird es natürlich auch strapaziert. Strapaziertes Haar wird trocken und brüchig. Um das zu vermeiden, solltet Ihr Euer Haar gut pflegen. Verwendet zwei Mal pro Woche eine Maske oder eine Kur, trocknet das Haar vorsichtig und verwendet vor dem Stylen mit Lockenstab & Co einen Hitzeschutz. Wer von Euch sein Haar färbt, sollte während der Schwangerschaft eine Coloration auf Pflanzenbasis verwenden und auf chemische Mittel verzichten. Euer Friseur kann Euch sicher beraten.

 

Toller Teint: So klappt‘s

Manche Bald-Mamis haben einfach Glück: Ihre Haut ist prall, straff und rosig. Andere reagieren auf den erhöhten Östrogenspiegel mit unreiner Haut, Mitessern und fettigem Glanz (besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft). Wer sein Gesicht mit den richtigen Produkten konsequent pflegt, kann für einen tollen Teint sorgen. Was Ihr braucht? Ein Peeling, das desinfizierend und entzündungshemmend wirkt – z. B. mit weißem Tee oder Gurkenextrakt. Ein Tonic, z. B. mit Pfefferminz, das fettiger Haut den Glanz nimmt und sie mattiert. Zwei Mal pro Woche könnt Ihr eine Tonerde-Maske anwenden: Sie reinigt porentief und befreit von Unreinheiten. Wer eitrige Pickel hat, sollte daran nicht mit den Fingern herumdrücken, denn so können kleine Narben entstehen, die Pickelmale hinterlassen.

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Pigmentflecken? Nein danke!

Während der Schwangerschaft produziert Euer Körper Melanin, das die Bräunung der Haut beschleunigt. Ihr werdet also schneller braun, aber leider ist die Gefahr einen Sonnenbrand zu bekommen viel höher. Die Haut ist sehr lichtempfindlich. Wer Pigmentflecken vorbeugen möchte, sollte immer einen Sonnenschutz auftragen – und das nicht nur im Gesicht. Hals, Dekolleté und Hände sind immer dem Licht ausgesetzt. Für das Gesicht empfehle ich Euch eine Foundation mit SPF 20.

 

Schwangerschaft ohne Streifen

Schwangerschaftsstreifen sind wohl das Beautyproblem Nummer eins einer jeden Bald-Mami. Die feinen Risse im Unterhautgewebe, die durch dessen Dehnung entstehen können, finden sich besonders an Bauch, Busen, Po und den Oberschenkeln. Streifenfrei verläuft eine Schwangerschaft nur selten. Die gute Nachricht: Ihr könnt mit Öl, Balsam oder Creme mit Vitamin E etwas gegen die Dehnungsstreifen tun. Tägliches Einölen oder Cremen spendet der Haut Feuchtigkeit und Fette, die sie elastisch und geschmeidig halten, wenn sie wächst. Um Streifen am Busen zu vermeiden, solltet Ihr in einen neuen BH investieren. Die Brust wächst in der Schwangerschaft um zwei Körbchengrößen – sie braucht nun mehr Halt und Stütze.

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Schwere Beine ade

Geschwollene Beine und dicke Füße? Das liegt daran, dass sich in der Schwangerschaft Wasser ansammeln kann, das Beine und Füße stark anschwellen lässt. Eine echte Wohltat sind dann Fußbäder, Massagen mit einem kühlenden Öl oder das Cremen mit entwässernden Lotions – z. B. mit Rosskastanie und Rosmarin. Wer sich als wandelndes Wasserwerk fühlt, kann Kompressionsstrümpfe

 

Körperpflege: Ohne Duft und ganz natürlich

Viele Schwangere reagieren empfindlich auf Gerüche. Es kann ihnen schnell übel werden. Darum raten wir Euch zu duftneutraler Körperpflege – z. B. von Eucerin, Sebamed oder Frei. Wer keine Lust auf Parabene, Konservierungsstoffe, Farbstoffe & Co hat, sollte sich mit Naturkosmetik pflegen, die ohne synthetische Stoffe und Mineralölauszüge auskommt. Spezielle Produktlinien für Schwangere bieten z. B. Labels wie Weleda, Burt’s Bees oder Susanne Kaufmann. Mittlerweile gibt es sogar dekorative Kosmetika ohne synthetische Inhaltsstoffe – z. B. von Lavera, Dr. Hauschka oder dem gehypten Label Und Gretel aus Berlin.

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