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Fahnen für's Leben

Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen

Die Grundidee stammt von Tibetanischen Gebetsfahnen, welche in die Luft gehängt werden, damit Gebete und Wünsche durch den Wind in den Himmel getragen und dort vielleicht auch erhört werden. 

Betroffene Frauen und ihr Umfeld können auf den kleinen Stoffstücken Wünsche, Hoffnungen oder auch Befürchtungen auf kreative Art und Weise ausdrücken. Diese Art von Malerei kann Gedanken und Empfindungen vermitteln, wozu Worte nicht im Stande wären. Es gibt kein festes Schema an das sich die Malerinnen und Maler halten müssen. Das macht jede Fahne noch einzigartiger, denn keine ist wie die andere.

Menschen die vom Krebs betroffen sind, ihre Angehörigen und Freunde, sie haben alle oft verschiedene Wege sich mit der Diagnose zu Recht zu finden. Eine Möglichkeit ist die Aktion „Fahnen fürs Leben“.

Dieses Projekt hat 2013 Alessandra Colfi, Kunsttherapeutin am San Diego Cancer Research Institute in Kalifornien, USA, ins Leben gerufen. Das internationale Projekt - es gibt Fahnen aus Australien, Schweden, den Niederlanden, Deutschland, Ghana, Kanada, Frankreich, Argentinien, Guatemala und anderen Ländern - ermöglicht eine weltweite Vernetzung von Menschen, die direkt oder indirekt von Krebs betroffen sind.


Therapie durch Kunst

"Die spontane Kreativität ermöglicht Kindern wie Erwachsenen die Erfahrung einer tiefen Transformation, die zu gesteigertem Bewusstsein, Verhaltensänderung, Konfliktabbau und verbessertem Wohlbefinden führt und innerer Stärke, Zuversicht und Widerstandskraft (Reselienz) fördert. Künstlerische Therapien bieten ein weites Spektrum intuitiver, einladender und spielerischer Möglichkeiten. 

Mit ihnen werden die heilenden inneren Kräfte geweckt und eine Verbindung zum Unbewussten, wo Weisheit und Wahrnehmung zu Hause sind, hergestellt. Hierbei entscheidend sind der Prozess, die Entdeckung und das Erschaffen, nicht das Produkt“, so die Initiatorin Alessandra Colfi (mehr unter http://www.AlessandraColfi.com).

Tausende Fahnen kommen überall auf der Welt zusammen und werden auch in großen Mengen ausgestellt. "Einzelne Fahnen sind echte kleine Kunstwerke, andere machen durch ihre einfache Gestaltung tief betroffen", erzählt Gabriele Heyd, zuständige Projektleiterin im deutschsprachigen Raum.  

Anita unterstützt dieses weltweite Projekt, um betroffenen Frauen zu helfen neuen Mut zu fassen und sich und ihre Seele ein Stück weit selbst zu heilen.

Weitere Informationen und Termine von Ausstellungen und Workshops finden Sie unter: http://fahnenfuersleben.jimdo.com und auf Facebook.