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Erfolgt keine Behandlung des Lymphödems im Anfangsstadium, schwillt das betroffene Körperteil immer weiter an, und das Gewebe verändert sich. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser. Betroffene sollten bei den ersten Anzeichen unbedingt einen Arzt konsultieren, um eine entsprechende Therapie zu beginnen. Diese kombiniert die Lymphdrainage mit einer Kompressionsbehandlung mit entsprechenden Bandagen und Kompressionsbekleidung. Ärzte und Sanitätshäuser arbeiten dabei eng zusammen.

Zur Vorbeugung von Lymphödemen können die folgenden Maßnahmen beitragen:

  • Die Träger des BHs sollten auf keinen Fall einschneiden.
  • BHs mit breiten Trägern, die nicht einrollen, und mit weichem und breitem Unterbrustband verwenden.
  • Kleidung vermeiden, die auf der operierten Seite einengt oder einschnürt.
  • Förderung des Lymph-Abtransports durch Gymnastik.
  • Immer mal wieder den Arm hochlegen (über Herzhöhe). Schnitt- oder Kratzverletzungen vermeiden.
  • Die Handtasche nicht auf der operierten Seite tragen.
  • Blutdruckmessungen, Injektionen oder Blutentnahmen nicht an der operierten Seite durchführen.