Benefiz-Aktion NHBCH

Bis zu 10% aller Brustkrebsfälle könnten erblich bedingt sein. Doch das Bewusstsein dafür ist bei Frauen weltweit immer noch sehr gering, auch wenn sich sehr bekannte Prominente, wie der Hollywood-Star Angelina Jolie, vorsorglich haben die Brüste entfernen lassen.

Die erste Frau in Großbritannien, die den Schritt gewagt hat, sich operieren zu lassen, um eine spätere Krebserkrankung vorzubeugen, war Wendy Watson. Nach ihrer OP gründete sie die National Hereditary Breast Cancer Helpline, eine britische Hotline zur Aufklärung über erblich bedingten Brustkrebs.

Auch ihre Tochter, Becky Measures, wurde positiv auf die Genmutation getestet und hat sich einer Operation unterzogen. Mutter und Tochter betreiben die Hotline heute gemeinsam. 

Make One Person Aware – das öffentlich Bewusstsein für erblichen Brustkrebs schärfen

Anita care, Hersteller von Wäsche und Bademode für brustoperierte Frauen, sponsert jetzt ein Tagebuch für die National Hereditary Breast Cancer Helpline (kurz NHBCH). 

Mit dem Tagebuch will die Hilfsorganisation betroffenen Frauen helfen, bei denen der Gendefekt frisch diagnostiziert wurde.

Es soll nicht nur Mut machen, sondern auch Gelegenheit geben, den eigenen Weg der Entscheidungsfindung aufzuzeichnen und so die Diagnose, dass sie einen Gendefekt in sich tragen, zu verarbeiten.

Ein Tagebuch über mutige Frauen

Das Tagebuch mit berührenden Geschichten von zwölf Frauen soll im Oktober zum „Breast Cancer Awareness Month“ erscheinen, um auf das Thema erbliches Brust-krebsrisiko aufmerksam zu machen. Die Aufklärung über das BRCA-Gen und andere Genmutationen, die Brustkrebs auslösen können, ist lebenswichtig, denn viele tragische Brustkrebsfälle könnten durch den vorsorglichen Eingriff verhindert werden.

Das Tagebuch enthält Fotos, die bei einem Fotoshooting mit den betroffenen Frauen in der ANITA Zentrale in Brannen-burg und dem Logistiklager in Kufstein entstanden sind, und leere Seiten, auf denen die Betroffenen ihre eigene Geschichte und Gedanken festhalten kann können.